Laufen ist einerseits elementar und andererseits vielseitig.
Das sollte bei der unterrichtlichen Thematisierung aufgegriffen werden, denn auch das vielseitige Laufen muss man lernen. Zugleich werden damit Grundlagen für viele andere Sportarten gelegt, bei dem das Laufen immer eine wichtige Rolle spielt.
Laufen kann mit den Zielsetzungen "schnell" und "ausdauernd" betrieben werden.
Schnelle Reaktion auf ein Startsignal, die Höchstgeschwindigkeit erreichen, maximal schnell laufen und eine Zeit lang halten. Schnelles Laufen beschränkt sich aber nicht nur auf vorgegebene Wettkampfstrecken, sondern umfasst viele Möglichkeiten, diese sind:
Lauf- und Fangspiele, Staffeln und Kombinationswettbewerbe mit Wurf- und Sprungübungen.
Bevor spezielle Möglichkeiten des Schnelligkeitstrainings im Unterricht gewählt werden, bieten sich spielerische Übungsformen an.
Man kann gemeinsam mit anderen laufen (miteinander oder gegeneinander), sich beim Laufen orientieren, entspannen oder Anlauf nehmen, um einen Sprung oder Wurf vorzubereiten.
Im Gegensatz zum Gehen/Walking (das auch im Unterricht seinen Platz haben soll) hat der Lauf immer auch eine kleine Flugphase, der Übergang zum Springen ist fließend.
Teilnahmen an Wettkämpfen sind immer besondere Highlights in einem Schülerleben.
In diesem Schuljahr nahmen Dipl. Päd. Christine Mötz und Dipl. Päd. Beate Andre mit ca. 30 Schüler und SchülerInnen am Adamah Lauf in Leopoldsdorf teil, um den Kindern die Chance zu geben sich in einem Wettkampf zu messen und auch zu sehen, wo sie stehen.
Johannes Rapper von der Musik-Hauptschule Dürnkrut siegte in seiner Altersklasse (5. Schulstufe) vor Nino Popp (auch M-HS Dürnkrut, gleiche Alterkategorie). Leider reichte die erlaufene Zeit von Mahir Fazlovic nicht für einen Stockerlplatz, er belegte den 4. Platz.
Lisa Prüger, Schülerin der 4M Klasse (8. Schulstufe) der M-HS Dürnkrut, konnte die Bronze-Medaille in ihrer Altersklasse mit nach Hause nehmen.
Es muss schon ein erhebendes Gefühl sein, in den ausgehängten Ranglisten der Läufe recht weit vorne zu finden zu sein.
Die Klassenkollegen freuten sich mit ihren Kameraden und gratulierten bewundernd.
Dank gebührt auch den sehr engagierten Betreuerinnen.