Die Schüler und Schülerinnen der 3. Klassen besuchten mit ihren Klassenvorständen Christine Mötz und Ernst Martinkovic im Rahmen des Aktionstages der Musik-Hauptschule den attraktiven Hochseilklettergarten Ochys in der Nähe von Oberkreuzstetten und Großrußbach. Begleitet wurden sie weiters von den Diplompädagoginnen Gabriele Vock und Martina Ramstorfer.
Die Anlage ist so gebaut, dass sich jeder (auch unerfahrene) Besucher nach einer entsprechenden Einschulung im Klettergelände frei und eigenverantwortlich bewegen kann.
Jugendliche unter 14 Jahren klettern nur mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten und unter Aufsicht von Erwachsenen.
Bevor die Teilnehmer die diversen Parcours selbständig durchlaufen konnten, bekamen sie eine Einschulung in die Sicherheitsvorschriften und in den Umgang mit den Sicherheitseinrichtungen. Alle Sicherungsmaterialien, wie Gurt, Helm, Karabiner und Seilrollen, wurden von den Trainern vor dem Gebrauch auf ihre korrekte Handhabung überprüft.
Mit etwas Grundfitness, mit festen Schuhen – eventuell auch mit Fahrradhandschuhen bei empfindlichen Händen, und einem Helm zum Schutz konnte es losgehen.
Gesichert werden die Kletterer über eine statische Sicherung, wie sie auch im alpinen Bereich bei Klettersteigen bekannt ist. Die Kletterer haben an ihren Gurten zwei Verbindungstücke von ca. 90 cm Länge. Das Sicherungsseil ist so angebracht, dass jeder Kletterer sich mittels eines Karabiners selbst dort einklinken kann. Da die Teilnehmer zwei Verbindungsstücke mit Karabinern am Ende haben, können sie sich von einem Sicherungspunkt zum anderen fortbewegen, indem sie sich mit Sicherungskarabinern sichern. Dadurch wird der Absturzschutz nie unterbrochen.
Es standen verschiedene Parcours zur Verfügung:
Ein leichter Einsteigerparcours in 2 m Höhe, der besonders bei jungen Besuchern die Geschicklichkeit fördert.
Der Weinviertelparcours, der mit einem Bottich bezwungen wird und durch Weinfässer und über Heurigengarnituren in 4 m Höhe führt.
Der Jugendparcours, der besteht aus einer 4 m langen Wellenrutsche und einem Spinnennetz besteht, und bei dem man mit einem Fahrrad von Baum zu Baum in 5 m Höhe fahren kann.
Der Geschichtsparcours, der sich mit geschichtlichen Themen dieser Region befassen wird, befindet sich noch in Bau.
Obwohl es regnete, bot dieser Ausflug in den Hochseilklettergarten ein bleibendes Erlebnis für die Schüler, Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen, denn wo kann man denn noch unter „so gesicherten Bedingungen“ seinen Mut beweisen und an seine Grenzen gehen.
Einige Jugendliche waren ganz verwundert darüber, dass sie so viel Mut bewiesen und sich so überwinden konnten.