Wie leben eigentlich blinde Menschen?
Wie helfe ich einem blinden Menschen richtig?
Welche Hilfsmittel für blinde Menschen gibt es?
Das sind Fragen, die durch die Köpfe geistern.
Soziale Kompetenz, aber auch Sensibilität gründet sich auf Wissen und der Möglichkeit zur Begegnung in entspannter Atmosphäre.
Die Schüler und Schülerinnen der Musik-HS Dürnkrut sollten die Möglichkeit haben, Erfahrungen im Umgang mit Blinden machen zu können. Dies bot den beiden 2. Klassen der das Team von Trotz-dem in einem mehrstündigen, erlebnispädagogischen „Hausbesuch“.
Den Schülerinnen und Schülern wurde die Blindenschrift erklärt und wie Blinde auch mit modernen Geräten problemlos umgehen können, wie z.B. mit einem Handy oder einem Computer. Mit verbundenen Augen genossen sie eine Jause im Dunkeln und stellten fest, dass oft das Öffnen der Verpackungen schon eine große Hürde ist.
Was so ein Blindenhund alles kann, wurde ebenfalls erklärt. Die Blindenführhündin Lea zeigte vor den Schülern und Schülerinnen, wie die Praxis funktioniert.
Die Schüler staunten, mancher änderte schon innerhalb des Workshops seine Einstellung. Zuerst konnte man hören: „Das kann ein Blinder doch gar nicht.“ Zum Schluss waren die jungen Workshopteilnehmer überzeugt, dass mit den richtigen Hilfsmitteln Blinde ganz normal agieren können.